Was in den 36 Euro je Kubikmeter enthalten ist
Abgerechnet wird nach Volumen, nicht nach Gewicht und nicht nach Stunden. Das hat einen praktischen Grund: Eine Ladung Pressspanmöbel wiegt ein Vielfaches einer Ladung Styroporplatten, Platz brauchen beide gleich viel, und Platz ist das, was ein Fahrzeug hat. Ein Sprinter fasst 12 Kubikmeter, ein Möbelkoffer 21 Kubikmeter mit Ladebordwand bis 750 Kilogramm. Für 36 Euro je Kubikmeter tragen wir aus der Etage heraus, trennen schon beim Laden, fahren ab und übergeben besenrein. Enthalten ist auch das Zerlegen von Schränken, Betten und Regalen, weil sonst durch keine Kellertür passt, was im Raum steht. Nicht enthalten ist die Gebühr am Annahmeplatz: Sie richtet sich nach Gewicht und Sorte, wird unverändert weitergereicht und liegt der Rechnung als Beleg bei.
Fünf gerade Beträge zum Merken: 5 Kubikmeter kosten 180 Euro, 10 Kubikmeter 360 Euro, 20 Kubikmeter 720 Euro, 30 Kubikmeter 1.080 Euro und 42 Kubikmeter 1.512 Euro. Dazwischen wird linear gerechnet, jeder weitere Kubikmeter kostet dieselben 36 Euro. Es gibt keine Staffel, die ab einer bestimmten Menge günstiger wird, und keinen Aufschlag für kleine Mengen ab 3 Kubikmetern aufwärts. Zum Vergleich mit der Ladefläche: 12 Kubikmeter füllen einen Sprinter, 21 Kubikmeter einen Möbelkoffer, und 30 Kubikmeter brauchen beides zusammen oder zwei Touren mit demselben Wagen. Auf dem Angebot steht deshalb immer auch das Fahrzeug.
Im Kubikmeterpreis steckt
- Heraustragen aus Wohnung, Keller, Garage oder Dachboden, ohne Aufzug bis in das 4. Obergeschoss.
- Zerlegen von Schränken, Betten, Regalen und Küchenzeilen, soweit für den Abtransport nötig.
- Trennen in Holz, Metall, Elektrogeräte, Papier und Restmüll bereits beim Beladen.
- Abdecken von Treppenhaus und Türzargen mit gesteppten Decken von 2,00 mal 1,50 Metern.
- Fahrt zum Annahmeplatz, der Wiegeschein liegt der Rechnung bei.
- Besenreine Übergabe: Boden gekehrt, Fenster zu, Schlüssel zurück.
- Anfahrt 0 Euro im Umkreis von 25 Kilometern, darüber 0,80 Euro je gefahrenem Kilometer für Hin- und Rückweg.
Volumen schätzen: Grundfläche mal Stapelhöhe
Die Menge entscheidet über den Preis, also lohnt es sich, sie vor dem ersten Anruf grob zu bestimmen. Die Rechnung dafür braucht zwei Zahlen: Grundfläche in Quadratmetern mal Stapelhöhe in Metern. Ein Kellerabteil von 2,00 mal 3,00 Metern hat 6 Quadratmeter; meterhoch zugestellt sind das 6 Kubikmeter und damit 216 Euro. Wer bis auf 1,20 Meter stapelt, kommt auf 7,2 Kubikmeter. Zwei Zahlen genügen also, und beide nimmt man mit einem Zollstock in 5 Minuten auf. Wer unsicher ist, misst die Fläche genau und schätzt die Höhe großzügig. Ein Kubikmeter zu viel kostet 36 Euro, ein Kubikmeter zu wenig kostet Zeit am Räumtag.
Dieselbe Rechnung für die größeren Räume: Eine Einzelgarage mit 3,00 mal 5,00 Metern nutzbarer Stellfläche hat 15 Quadratmeter, meterhoch zugestellt ergibt das 15 Kubikmeter. Eine Doppelgarage mit 6,00 mal 5,00 Metern hat 30 Quadratmeter und kommt bei derselben Stapelhöhe auf 30 Kubikmeter. Ein Dachboden mit 25 nutzbaren Quadratmetern unter der Schräge, 0,80 Meter hoch gestapelt, liegt bei 20 Kubikmetern. Zwei Vergleichsgrößen helfen beim Nachjustieren: 8 gefüllte Umzugskartons ergeben 1 Kubikmeter, eine Europalette von 1,20 mal 0,80 Metern, meterhoch beladen, knapp ebenso viel. Schätzen Sie eher nach oben. Abgerechnet wird am Ende die tatsächlich geladene Menge, und wenn am Räumtag Volumen hinzukommt, sagen wir den Betrag an, bevor es auf dem Wagen liegt.
Zwei Beispiele vollständig durchgerechnet
Erstes Beispiel, Keller mit 12 Kubikmetern: Das ist ein Abteil samt Gangbelegung, rund 10 Quadratmeter bis 1,20 Meter Höhe. Bei 36 Euro je Kubikmeter sind das 432 Euro. Der Sprinter mit 12 Kubikmetern schafft es in einer Ladung, zwei Kräfte brauchen dafür etwa 4 Stunden. Kommt Verwertbares zusammen, das wir anrechnen können, sinkt der Satz auf 30 Euro je Kubikmeter und der Betrag auf 360 Euro, also 72 Euro weniger. Der Unterschied von 72 Euro entspricht dabei genau 2 Kubikmetern zum vollen Satz. Angerechnet wird nur, was sich wirklich weitergeben lässt, und das entscheidet sich beim Aufmaß statt am Räumtag.
Zweites Beispiel, Doppelgarage mit 30 Kubikmetern: 30 Quadratmeter Stellfläche, meterhoch zugestellt. Bei 36 Euro je Kubikmeter sind das 1.080 Euro. Der Möbelkoffer mit 21 Kubikmetern fährt dafür zweimal oder nimmt einen Sprinter mit 12 Kubikmetern dazu, zusammen also 33 Kubikmeter Ladevolumen für 30 Kubikmeter Inhalt. Mit voller Wertanrechnung von 6 Euro je Kubikmeter liegt die Garage bei 900 Euro, das sind 180 Euro weniger. Beide Beträge sind ohne die Gebühr am Annahmeplatz gerechnet, weil die niemand seriös vorher nennen kann. Sie hängt an Gewicht und Sorte: Bauschutt, Holz, Elektrogeräte und Restmüll haben verschiedene Sätze. Der Wiegeschein kommt mit der Rechnung, ein Aufschlag darauf steht nicht darin.
Die Räumkraft für 21 Euro, wenn nur sortiert wird
Nicht jeder Auftrag ist eine Komplettentrümpelung. Manchmal soll jemand dabei sein, der trägt, während Sie entscheiden, was bleibt. Dafür gibt es die Räumkraft für 21 Euro je Stunde, kleinste Abnahme 2 Stunden, also 42 Euro. Zwei Räumkräfte über 4 Stunden sind 8 Arbeitsstunden und damit 168 Euro, über 6 Stunden 12 Arbeitsstunden und 252 Euro. Der Unterschied zum Kubikmeterpreis ist klar umrissen: Der Stundensatz bezahlt Hände, nicht Fahrzeug und nicht Entsorgung. Wer beides nach Zeit will, nimmt den Sprinter mit 12 Kubikmetern und einer Kraft für ab 43 Euro je Stunde, bei 5 Stunden also 215 Euro, oder den Möbelkoffer mit 21 Kubikmetern und zwei Trägern für ab 69 Euro je Stunde, bei 5 Stunden 345 Euro. Die Gebühr am Annahmeplatz kommt in beiden Fällen dazu.
Die Entscheidung fällt fast immer über die Menge. Unter 8 Kubikmetern und mit viel Sortierbedarf ist die Zeitabrechnung günstiger, darüber gewinnt der Kubikmeterpreis, weil er alles abdeckt. Bei 12 Kubikmetern stehen 432 Euro nach Volumen gegen 215 Euro Fahrzeugzeit plus Ihre eigene Arbeit plus Gebühr, und spätestens beim dritten Gang in den vierten Stock verschiebt sich die Rechnung. Als Faustzahl gilt: Ab etwa 10 Kubikmetern kostet die Zeitabrechnung mehr, als sie spart, weil zwei Kräfte für 10 Kubikmeter rund 3,5 Stunden brauchen, also 7 Arbeitsstunden zu 21 Euro und damit 147 Euro, ohne dass ein Gramm abgefahren wäre.
Wertanrechnung, Deponiegebühr und der Beleg dazu
Verwertbares mindert den Preis. Was sich ohne Aufwand weitergeben lässt, rechnen wir mit bis zu 6 Euro je Kubikmeter an, aus 36 Euro werden dann 30 Euro. Bei 12 Kubikmetern sind das 72 Euro weniger, bei 20 Kubikmetern 120 Euro und bei 30 Kubikmetern 180 Euro. Angerechnet wird beim Aufmaß und schriftlich, nicht am Räumtag nach Gefühl. Der gesenkte Satz gilt für die gesamte Menge und nicht nur für die angerechneten Stücke, weil sonst jede Rechnung eine Schätzung innerhalb einer Schätzung wäre. Aus 36 Euro werden 30, und zwar über alle Kubikmeter.
Ehrlich gesagt trifft die volle Anrechnung selten zu. Gut erhaltene Werkzeuge, Fahrräder, Massivholzmöbel und Elektrogeräte unter 5 Jahren können den Satz senken, Pressspanschränke und Polster aus den Neunzigern nicht. Deshalb steht im Angebot zweierlei: der Betrag mit 36 Euro je Kubikmeter und, wo es passt, derselbe Posten mit 30 Euro je Kubikmeter. Die Gebühr am Annahmeplatz läuft immer getrennt. Sie wird nach Gewicht und Sorte erhoben, wir legen nichts darauf und verdienen nichts daran. Zur Rechnung gehören deshalb zwei Papiere: der Wiegeschein mit dem Gewicht und der Beleg mit der gezahlten Gebühr. Damit lässt sich jede Position nachvollziehen, ohne dass jemand nachfragen muss.
Besenreine Übergabe und was nicht auf den Wagen kommt
Besenrein heißt bei uns: Boden gekehrt, Regalbretter und Lattenroste zurück an die Wand, Fenster geschlossen, Schlüssel zurück an den Eigentümer oder die Verwaltung. Was nach dem Kehren noch an Schrauben, Dübeln und Farbresten an der Wand steckt, gehört zur Renovierung und nicht zur Räumung, das sagen wir beim Aufmaß dazu. Der Boden wird gekehrt, nicht gewischt, und Spinnweben in den Ecken nehmen wir mit. Verlangt eine Verwaltung mehr, etwa Grundreinigung oder Malerarbeiten, sagen wir das vor der Zusage und nicht danach, denn solche Arbeiten sind nicht Teil der 36 Euro je Kubikmeter.
Fünf Gruppen nehmen wir grundsätzlich nicht mit. Das steht hier, damit es vor dem Anruf klar ist und nicht am Räumtag zur Überraschung wird. Für jede dieser Gruppen gibt es einen zugelassenen Weg, und wir sagen Ihnen beim Aufmaß, welchen. Die Trennung ist dabei keine Formsache: Ein einziger Farbeimer im Restmüll kann eine ganze Ladung zur Sonderfraktion machen, und das wäre am Annahmeplatz um ein Vielfaches teurer. Deshalb sehen wir beim Aufmaß auch in die Regale und nicht nur in die Mitte des Raums. Was stehen bleibt, notieren wir mit Stückzahl, und für 2 bis 3 Reste findet sich fast immer eine Sammelstelle in der Nähe.
Diese fünf Gruppen bleiben stehen
- Farben, Lacke, Lösemittel, Säuren, Altöl und Spraydosen mit Restdruck.
- Asbesthaltige Platten und Dämmungen, dafür braucht es einen Fachbetrieb nach TRGS 519.
- Autoreifen über einen einzelnen Satz von 4 Stück hinaus.
- Gasflaschen, Tanks und Behälter mit Restinhalt sowie Munition und Feuerwerk.
- Fest verbundene Elektro-, Gas- und Wasseranschlüsse, die trennt ein zugelassener Betrieb.
Vom ersten Anruf bis zum leeren Raum
Zwischen Anfrage und Räumtag liegen im Regelfall 5 bis 10 Tage. Steht eine Wohnungsübergabe an, sagen Sie das gleich im ersten Satz, dann prüfen wir, ob sich ein Fahrzeug früher freimachen lässt. Fresdorf mit 6,8 Kilometern, Wildenbruch mit 4,6 und Stücken mit 10,0 Kilometern liegen ebenso im anfahrtsfreien Ring wie Beelitz mit 13,3 und Nuthetal mit 12,7 Kilometern. Zwischen Angebot und Zusage läuft keine Frist ab: Der Betrag gilt für den vereinbarten Termin, und bis 72 Stunden davor kostet eine Absage 0 Euro. Erst danach werden 85 Euro fällig, am Räumtag selbst 25 Prozent des Auftragswerts.
Am Räumtag arbeiten je nach Menge zwei bis vier Kräfte. Zwei Kräfte schaffen rund 3 Kubikmeter je Stunde, ein Keller mit 12 Kubikmetern ist damit an einem halben Tag erledigt, eine Doppelgarage mit 30 Kubikmetern braucht einen vollen Tag mit 10 Stunden. Wir stellen den Wagen so, dass die Zufahrt für andere frei bleibt, decken Treppenhaus und Türzargen ab und halten die Reihenfolge ein, die beim Aufmaß besprochen wurde. Was Ihnen unterwegs doch noch wichtig wird, stellen wir zur Seite, statt es zu laden; das kostet 0 Euro und spart im Zweifel eine Diskussion über 36 Euro je Kubikmeter.
- Anfrage mit 3 bis 4 Fotos je Raum über das Formular, rund um die Uhr möglich.
- Aufmaß vor Ort für 0 Euro, 20 bis 40 Minuten, jeder Raum wird in Kubikmetern notiert.
- Angebot mit Kubikmeterzahl, 36 Euro je Kubikmeter und der Wertanrechnung als eigener Zeile.
- Termin bestätigen, Absage bleibt bis 72 Stunden vorher bei 0 Euro.
- Räumtag: zerlegen, tragen, trennen, laden, am Annahmeplatz wiegen lassen.
- Übergabe besenrein, Boden gekehrt, Schlüssel zurück.
- Rechnung mit Wiegeschein und Gebührenbeleg in der Anlage.
Volumen schätzen und der Betrag dazu, 36 Euro je Kubikmeter | Objekt | Grundfläche | Stapelhöhe | Volumen | Betrag |
| Kellerabteil, 2,00 mal 3,00 m | 6 m² | 1,00 m | 6 m³ | 216 € |
| Keller mit Gangbelegung | 10 m² | 1,20 m | 12 m³ | 432 € |
| Einzelgarage, 3,00 mal 5,00 m | 15 m² | 1,00 m | 15 m³ | 540 € |
| Dachboden unter der Schräge | 25 m² | 0,80 m | 20 m³ | 720 € |
| Doppelgarage, 6,00 mal 5,00 m | 30 m² | 1,00 m | 30 m³ | 1.080 € |
| Zweizimmerwohnung, geräumt | 38 bis 62 m² | komplett | 27 m³ | 972 € |
Fläche mal Stapelhöhe ergibt das Volumen, jeder Betrag enthält 19 Prozent Mehrwertsteuer. Die Gebühr am Annahmeplatz kommt unverändert zum Beleg hinzu. Mit Wertanrechnung sinkt der Satz auf 30 Euro je Kubikmeter. Eine Absage bis 72 Stunden vor dem Termin kostet 0 Euro, danach 85 Euro, am Räumtag 25 Prozent des Auftragswerts.